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Immobilienmarketing

Immobilienvideo: 8 Videos, die jeder Makler braucht

Immobilienvideo für Makler: 8 Videoarten, die richtige Länge, eine Drehliste fürs Smartphone, Formate je Plattform und wann eine 360-Tour besser passt.

Von Vistura · · 3 Min. Lesezeit

Wohnzimmer mit Wandfernseher über einem niedrigen weißen Sideboard, Rattansessel, beleuchteten Regalen, rundem Couchtisch und einer Pflanze

Ein Immobilienvideo zeigt ein Objekt, die Lage oder den Makler dahinter in bewegten Bildern, kurz für Social Media oder länger als Rundgang. Ein Objektvideo erzählt in fester Reihenfolge: Ankunft, Haupträume, das beste Detail, die Aufforderung am Ende. Dieser Leitfaden zeigt die 8 Videos, die jeder Makler braucht, die passende Länge, eine Drehliste fürs Smartphone und die Formate der einzelnen Plattformen.

Warum Video für Objekte?

Ein Video zeigt, was Fotos nicht zeigen: wie die Räume zusammenhängen, wie das Licht fällt und wie die Straße wirkt. Es ist auch das Format, das soziale Netzwerke am stärksten ausspielen. Zwanzig Sekunden einer Küche, die sich zum Balkon öffnet, wirken auf Instagram mehr als dasselbe Standbild.

Die 8 Videos, die jeder Makler braucht

1. Der Rundgang

Das ganze Objekt in 1 bis 3 Minuten, in der Reihenfolge einer Besichtigung gefilmt. Für Portal, YouTube und Ihre Website.

2. Der 15-Sekunden-Teaser

Der beste Raum, der Preis und "Tour im Link". Hochkant, ohne Sprache, mit Untertiteln.

3. Die 360-Tour als Video

Wer das Objekt schon in 360 aufgenommen hat, hat schon ein Video. Das Tool 360-Grad-Foto in Video erstellt einen langsamen Schwenk als MP4, hochkant 1080 x 1920, quadratisch 1080 x 1080 oder quer 1920 x 1080.

4. Der Spaziergang durchs Viertel

Von der Haustür zum Bäcker, zur Schule oder zur Haltestelle. Sagen Sie, wie lange es gedauert hat.

5. Die Makler-Vorstellung

60 Sekunden: wer Sie sind, welches Gebiet Sie betreuen und wie Sie verkaufen. Oben im Profil anheften.

6. Das Markt-Update

Einmal im Monat eine Zahl und was sie bedeutet. In die Kamera, ohne Folien.

7. Die Kundengeschichte

Ein Verkäufer oder Käufer erzählt mit eigenen Worten, was gut lief. Schriftliche Einwilligung einholen.

8. Das "So arbeiten wir"

"Wie wir eine Wohnung für die Fotos vorbereiten", "was bei einer Bewertung passiert". Diese Videos beantworten, was Eigentümer vor dem Anruf wissen wollen.

Wie lang sollte jedes Video sein?

VideoLängeFormat
Teaser, 360-Schwenk15 bis 30 sHochkant 9:16
Viertel, Markt-Update30 bis 60 sHochkant 9:16
Vorstellung, Kundengeschichte60 bis 90 sHochkant oder quadratisch
Rundgang1 bis 3 minQuer 16:9

Drehliste fürs Smartphone

  1. Fassade von der anderen Straßenseite, langsam auf die Tür zu.
  2. Eingang, Tür öffnet sich.
  3. Wohnzimmer von der Tür aus, dann ein langsamer Schwenk zum Fenster.
  4. Küche: eine Totale, ein Detail (Arbeitsplatte, Ausblick).
  5. Schlafzimmer von der Tür aus.
  6. Bad, eine Totale.
  7. Balkon oder Garten, Ende auf dem Ausblick.
  8. Noch einmal die Fassade, mit Logo und Kontakt am Schluss.

Filmen Sie jede Einstellung 5 bis 8 Sekunden, damit Sie beim Schnitt Spielraum haben.

Besser filmen mit dem Smartphone

  • Licht: alle Lampen an, Rollläden hoch, überall dieselbe Lichtfarbe. Filmen Sie, wenn die Haupträume Tageslicht haben; der Sonnenverlauf-Rechner zeigt, wann.
  • Bewegung: langsam. Ein Gimbal hilft, aber langsam gehen mit dem Smartphone auf Brusthöhe funktioniert.
  • Objektiv: das 0,5x-Weitwinkel für kleine Räume, aber senkrechte Linien gerade halten.
  • Ton: viele schauen ohne Ton, also Untertitel einblenden. Wenn Sie sprechen, ein Ansteckmikrofon verwenden.
  • Vorbereitung: das Objekt sollte so aussehen wie auf den Fotos. Die Tipps zum Home Staging gehen Raum für Raum vor.

Und Drohnen?

Eine kurze Luftaufnahme zeigt Grundstück, Garten und Umgebung. In Deutschland gelten die EU-Regeln: Betreiber einer Drohne mit Kamera registrieren sich beim Luftfahrt-Bundesamt, und für die meisten Drohnen über 250 g braucht der Pilot den Kompetenznachweis A1/A3. Über Wohngrundstücken gelten zusätzliche Einschränkungen; prüfen Sie die geografischen Gebiete vor jedem Flug und filmen Sie keine Nachbargärten und Fenster.

Video oder 360-Tour?

Ein Video ist linear: Sie bestimmen, was zu sehen ist. Eine 360-Tour ist frei: Interessenten schauen, wohin sie wollen, und gehen dreimal zurück in die Küche. Nutzen Sie das Video, um Aufmerksamkeit zu holen, und die Tour, damit Interessenten prüfen, was sie gesehen haben. In Vistura können Pro-Tarife ein Video und eine Sprecherstimme in die Tour einbinden, sodass alles unter einem Link liegt. Starten Sie mit einem kostenlosen Vistura-Konto für Tour, Link und QR-Code.

Wo veröffentlichen?

  • Portale: ImmoScout24, Immowelt und die meisten anderen nehmen ein Video oder einen Tour-Link neben den Fotos an.
  • Instagram, TikTok, YouTube Shorts: Teaser und 360-Schwenk.
  • YouTube: der ganze Rundgang, mit Lage und Objektart im Titel.
  • E-Mail und Messenger: der Rundgang-Link für alle, die nachgefragt haben, wie im Leitfaden zu Immobilien-Leads.

Häufige Fragen

Wie lang sollte ein Immobilienvideo sein?

15 bis 60 Sekunden für Social Media, 1 bis 3 Minuten für einen vollständigen Rundgang auf dem Portal oder bei YouTube. Zeigen Sie den besten Raum in den ersten drei Sekunden, denn dann entscheiden die meisten, ob sie weiterschauen.

Kann ich ein Objekt mit dem Smartphone filmen?

Ja. Ein aktuelles Smartphone, ein Gimbal oder eine ruhige Hand, alle Lampen an und langsame Bewegungen reichen für Social Media. Filmen Sie hochkant für Reels, Shorts und TikTok und quer für YouTube und Portale.

Brauche ich für Drohnenaufnahmen eine Genehmigung?

In Deutschland gelten die EU-Regeln: Betreiber einer Drohne mit Kamera registrieren sich beim Luftfahrt-Bundesamt, und für die meisten Drohnen über 250 g braucht der Pilot den EU-Kompetenznachweis A1/A3. Prüfen Sie vor jedem Flug die geografischen Gebiete, etwa Wohngrundstücke, und die Privatsphäre der Nachbarn.

Ist ein Video oder eine 360-Tour besser?

Sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Ein Video erzählt in fester Reihenfolge und funktioniert in Social Media. Eine 360-Tour lässt Interessenten selbst wählen, wohin sie schauen. Die meisten Objekte profitieren von beidem.